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Gradisca d‘Isonzo

Habt ihr Tipps für schöne Reiseziele und gute Unterkünfte? Dann seid ihr hier richtig
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Dank unserer wunderbaren Chefin haben wir nun also die gewünschte neue Rubrik! Danke! :)

Was soll sie enthalten, was soll sie uns bringen?

Der Grundgedanke war, dass wir hier ein paar Reiseberichte/-tipps sammeln. Dass also jeder, der ein lohnendes Ziel bereist hat, dieses hier kurz vorstellt, im besten Falle sogar noch seine Unterkunft benennt und ein paar Ausflugsziele vorstellt. Fotos werden sicherlich auch gern genommen. ;)

Denkt nur bitte daran, dass die Bilder nicht unendlich auf Fremdservern gehostet werden. Wer Fotos über z. B. imageshack einstellt, wird damit leben müssen, dass wir irgendwann nur noch rote Kreuze sehen. ;) Wer also die Möglichkeit hat, das über eine eigene HP oder sonstwie zu lösen, der sollte das tun. :)

Bitte nehmt Ort/Land gleich in die Überschrift auf, damit man den Überblick behält, und vor allem die Suchenden eine entsprechende Orientierung haben.

Also dann, auf die Koffer, fertig - los! ;)

gez. Tigo
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Gradisca d‘Isonzo

Beitragvon rlm » 25. Juli 2020, 15:40

… ist eine Festungsstadt der Renaissance. Gelegen am Zusammenfluss der Vipava und des Isonzos an der nörd-östlichen Grenze des Friauls. Erbaut ab 1479 durch die Venezianer, um sich gegen die Angriffe der Türken, die 1472 in das Friaul, über das Vipava-Tal eingefallen waren, zu schützen.
Begonnen als Doppelfestungsanlage auf zwei Felsen, entschloß sich Venedig noch vor Beendigung der nördlichen Festung, eine einzige, dafür städtisch erweiterte Festung auszubauen. In der Geschichte dieser Entstehung ist die wegweisende Planung der modernen europäischen Festung nachzuvollziehen. Die neue Festung erhielt zuerst den Namen Emopoli, nach dem venezianischen Statthalter Giovanni Emo. Zu der neuen Festungsstadt gehörte zum einen die Festung als Wohnsitz des Kommandanten wie der Anführer der Fußtruppen mit dem Waffenlager und dem Munitionsarsenal; zum anderen die Wohnsiedlung für die Besatzung und ihre Familien. Bereits in den Jahren 1479-83 entstanden ca 90 Häuser, die Venedig für 20 Jahre den Bewohnern zur Miete überlies. Sie sind von Form und Material einfach gebaut, durften die Stadtmauer in der Höhe nicht überragen, waren allerdings so geräumig, dass zu den Bewohnern jeweils 8 Pferde untergebracht werden konnten.

Kaiser Maximilian (Habsburg) zwang die Venezianer 1508 zur Übergabe. Venedig versuchte 1616-17 vergeblich die Feste im Krieg von Gradisca zurückzuerlangen.

Ihre Glanzzeit erlebte die Stadt im späten 17. und im 18. Jahrhundert, als Kaiser Ferdinand III 1647 den Ort an die steirische Familie Eggenberg verkauft hatte. Diese machten aus der Festungsstadt und den umliegenden Ländereien ein kleines, blühendes Fürstentum mit eigener Münze, in dem sich viele Familien ansiedelten. So bekam der Ort eine Anzahl von Palästen, die in keinem Verhältnis zu seiner Größe und Bedeutung stehen. Für Wohlstand sorgte die Zucht von Seidenraupen und eine Teppichmanufaktur. - Einige besonders schöne Stücke kamen, über Napoleon, nach Paris und verbrannten jetzt in Notre-Dame. Der Vertrag mit den Eggenbergs sah vor, daß beim Erlöschen der männlichen Linie das Fürstentum zurück an das Haus Habsburg falle, was 1717 geschah.


Soweit ein kleiner Abriss meines heutigen Ausfluges, wen es interessiert. Ich bitte gleich auch Dido, mir ein paar Fotos dazuzuladen.
rlm

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Re: Gradisca d‘Isonzo

Beitragvon Dido » 25. Juli 2020, 15:49

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Re: Gradisca d‘Isonzo

Beitragvon Walpurga » 25. Juli 2020, 20:54

Sehr, sehr schöne Fotos!
Viele Grüße - Walpurga
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Re: Gradisca d‘Isonzo

Beitragvon der gatte » 26. Juli 2020, 09:54

Schöne Gegend und tolle Fotos.
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Re: Gradisca d‘Isonzo

Beitragvon tamara » 26. Juli 2020, 10:39

Wunderschöne Gegend, tolle Fotos und Mikka macht sich sehr gut vor diesem Hintergrund.
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Grüsse von Tamara
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